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Was ist hier los?

Viele von euch werden sich jetzt fragen, was das hier soll!? Was zum Henker ist eine Blogparade? Manuel Kraus von Blogparaden.de hat das wunderbar erklärt: Eine Blogparade ist eine Aktion von Bloggern für Blogger. Der Veranstalter der Blogparade gibt ein Thema vor, das er meistens ausführlich beschreibt. Alle, die nun an der Blogparade teilnehmen, schreiben ihrem Blog einen Beitrag zu dem Thema, in dem sie ihre eigene Meinung dazu äußern.

 

Mit Kräutern hat das aber nichts zu tun!?

Ich finde diese Blogparade besonders spannend, weil ich gerade an einer Veröffentlichung in Magazinform mit Schwerpunkt Kräuterkunde schreibe. Der Leitartikel dieses Magazins handelt davon, wie man Menschen die unter Stress, Überlastung und Schlaflosigkeit leiden mit natürlichen Methoden unterstützen kann. Ich bin schon sehr gespannt, welche Inputs zu diesem Thema von anderen Bloggern kommen und darf mich hoffentlich über jede Menge Futter für mein Magazin freuen!

 

Melanie will´s wissen

Weiter unten findet ihr meine Antworten auf die Fragen, die Melanie vom Yoga- und Lifestyleblog ganzwunderbar zum Thema: „wie baust du Stress ab“ gestellt hat. Gerne könnt ihr hier die Hintergründe ihrer Blogparade nachlesen.

 

Gibt es für dich Stress in deinem Leben?

Es stresst mich, ein Mobiltelefon zu haben, immer mehr Kommunikationskanäle bedienen zu müssen (Mobiltelefon, Mail, Whatsapp, Messenger, Instagram, und und und), die Ungeduld der Menschen – die schnelllebige Welt verleitet dazu, dass alles schnell gehen soll. Die Uhr tickt immer – tick, tack – tick, tack! Die Frage ist: lasse ich mich von diesem Stress beherrschen?

 

Man spricht von negativem und positivem Stress. Wie stehst du zu diesem Thema?

Bis gerade eben habe ich Stress definitiv negativ bewertet. Ich könnte mir vorstellen, dass mit positiven Stress die Vorfreude auf ein bevorstehendes Event gemeint ist, z. B. eine Geburt. Die Vorfreude auf Weihnachten ist ja irgendwie auch schon wieder ein negativer Stress, zumindest bei den Meisten – Geschenke „müssen“ besorgt werden, alles muss perfekt dekoriert und perfekt vorbereitet und sowieso und überhaupt einfach perfekt sein, um anschließend das perfekte Foto in den sozialen Medien posten zu können.

 

Wie schaffst du es deinen Stress im Alltag zu verarbeiten?

Erstmal lasse ich den Akku vom Mobiltelefon regelmäßig ausgehen und ich trage keine Uhr. In meiner Freizeit ist Zeit relativ. Ich zupfe im Garten rum, trödle bewusst, lese ein gutes Buch beim Kachelofen oder spiele mit meiner kleinen Tochter und verbringe Zeit mit meinem Partner. Einfach mal OFFLINE sein.
Was ich speziell als Kräuterpädagogin empfehlen kann ist einen Spaziergang im Wald zu machen (Stichwort Waldbaden – hier gibt es ein tolles Buch von Clemens Arvay), mit beruhigenden Kräutern zu räuchern oder einen Entspannungstee zu trinken. Es kann auch hilfreich sein, sich ein warmes Nackenhörnchen mit einer Dinkel-Kräutermischung um den Hals zu legen – das geht auch, wenn man beim Schreibtisch oder im Auto sitzt! 😉 Erfahrungsgemäß gibt es hier kein Patentrezept, es kommt ganz darauf an, was der Einzelne bevorzugt.
Oh und ich lieeebe meine kühlende Augenmaske – darin befinden sich ebenfalls Dinkelkörner und Lavendel – die legt sich richtig schön schwer auf die Augen und hilft super beim Entspannen.

 

Hast du ein Ritual, das du jeden Tag durchführst, um Stress abzubauen?

DUSCHEN – das ist für mich mehr als nur Reingung des Körpers, beim Duschen reinige ich auch meinen Geist.

ABHÄNGEN IM BUCHLADEN – das geht jetzt mit meiner Tochter nicht mehr so einfach. Vor der Geburt von Ronja sind Thomas und ich in der Weihnachtszeit des Öfteren mit dem Zug in die City gefahren, um dort den ganzen Tag im Buchladen abzuhängen, zu lesen, Tee zu schlürfen und uns anschließend für die richtigen Bücher zu entscheiden. Online Bücher zu kaufen war bei mir schon oft ein Griff ins Klo.

ICH SETZE MICH NICHT SELBER UNTER DRUCK (wo es nicht sein muss) – es gibt genug Erwartungen zu erfüllen, deshalb lasse ich es selber lieber laufen. Ein Beispiel: Ehe ich die Fenster bei uns im Haus putze, mache ich es mir lieber mit Ronja bei einem Puzzle gemütlich. Es stört mich nicht, wenn Wasserflecken auf den Fensterscheiben zu sehen sind. Es könnte mich stören – ich könnte mir selber Druck machen und mir denken: ich muss, ich muss, ich muss. Aber ich stelle mir eine Frage: Bedroht es mein Leben, wenn diese Fenster jetzt nicht geputzt werden? Und ich sage euch was – ich kann diese Frage mit einem klaren NEIN beantworten!

 

Wie stehst du zu Yoga? Hast du es schon mal ausprobiert?

Aus evolutionstechnischer Sicht gibt es verschiedene Typen. Wenn eine Stresssituation eintritt (ergab sich in der Steinzeit z. B. eine lebensbedrohliche Situation beim Jagen), gibt es Menschen die davonlaufen, es gibt Menschen die kämpfen und dann gibt es Menschen wie mich – ich stelle mich tot. In einer Stresssitutation werde ich bewegungsunfähig – ich fühle mich dann wie versteinert und habe ein Brett vor dem Kopf. In diesen Situationen helfen mir Atemübungen aus dem Yoga. Keine Ahnung welches Yoga das ist, ich habe einige Male an einem Kurs teilgenommen und es hat mir gefallen. Jedenfalls atme ich tief ein und ganz aus – dabei stelle ich mir vor, dass ich den Stress ausatme und neue Energie einatme – und das klappt auch. Es macht mich ruhig und ich kann mich wieder besser fokussieren.
Diese Atemübungen haben mir übrigens auch in der Zeit geholfen, als meine Tochter ein Baby war – wenn sie unruhig und gestresst war, habe ich sie auf den Arm genommen und meine Atemübungen gemacht, wir sind dann beide ruhig geworden.

 

Warst du schon mal auf Grund von Stress richtig krank?

Mit Stress aufgrund von diversen oben genannten Einflüssen habe ich gelernt umzugehen. Was mich belastet und wo ich sicher noch viel lernen darf ist emotionaler Stress: Disharmonie, Ungerechtigkeiten, Streit in der Familie oder Streit unter Kollegen. Das ist der Stress der mir wahrlich an die Nieren geht – davon bekomme ich Hautausschlag und Haarausfall.

 

Was möchtest du deinen Lesern für einen stressfreien Alltag mitgeben?

Wichtig ist einen Ausgleich zu schaffen. Finde heraus was dir gut tut! Und versuche dir auch mal diese Frage zu stellen: bedroht es mein Leben? Es hört sich witzig an, aber es kann ungemein entspannen! Ich habe bewusst das Beispiel mit dem Fensterputzen gewählt, weil einige Frauen in meinem näheren Umfeld in einen regelrechten Putzwahn verfallen und sich dadurch tatsächlich zusätzlichen Druck schaffen. Sauber ist sauber genug, meine Damen!
Wir müssen doch eh schon Vieles sein – berufstätig, Mutter, Einkäuferin, Haushälterin, Gärtnerin, Frau (gepflegt, gut gelaunt, informiert) uvm. Da muss doch auch noch Platz bleiben für uns selbst – um unserer Gesundheit willen und für unser Glück! Mein Erfolgsrezept ist, Abstriche zu machen – für Letzteres natürlich!

 

Wie geht ihr mit Stress um? Was setzt euch unter Druck? Wie entspannt ihr euch? Gibt es vielleicht noch Aspekte, die euch interessieren würden, die ich nicht beleuchtet habe?
Ich freue mich über eure Kommentare oder auch persönlichen Nachrichten per E-Mail!

 

Ausführliche Lösungsansätze und begleitende naturheilkundliche Möglichkeiten findet ihr hoffentlich bald in meinem Magazin!

 

Ganz liebe Grüße
Bianca

 

 

weiterführende Links:

www.blogparaden.de

www.ganzwunderbar.com/blogparade-stress-abbauen/